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Unsere Expertise

Im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration sind im Referat „Öffentlicher Gesundheitsdienst/Infektionsschutz“ ausgewiesene Expertinnen und Experten für das Thema Infektionsschutz zuständig. Ihr wichtigstes Ziel ist es, den Schutz der hessischen Bevölkerung vor Infektionskrankheiten zu gewährleisten. Dafür werden auf Landesebene Strategien entwickelt. Zudem verpflichtet sich das Referat, nationale und internationale Impfziele umzusetzen – darunter die Eliminierung von Masern und Röteln, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anstrebt. Außerdem arbeitet es mit bundesweiten Expertengremien zusammen.

Kurz Informiert: Impfwesen in Deutschland

In Deutschland ist der Gesundheitsbereich und damit auch das Impfwesen in der Verantwortung von Ländern und Kommunen. In Hessen fällt es in den Zuständigkeitsbereich des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI). Aber auch nationale Behörden und Institutionen übernehmen wichtige Aufgaben. Darunter die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut, die nationale Impfempfehlungen erstellt, das Bundesgesundheitsministerium mit Gesetzesvorlagen (z. B. dem Infektionsschutzgesetz und dem Präventionsgesetz), der Gemeinsame Bundesausschuss mit der Festlegung der durch die Kassen bezahlten Impfungen.

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Das Thema „Infektionsschutz“ verantworten im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration ausgewiesene Expertinnen und Experten.  Die Referatsleiterinnen "Öffentlicher Gesundheitsdienst / Infektionsschutz" im Hessischen Ministerium für Soziales und Integrationstellen, Dr. med. Angela Wirtz und Dr. med. Sabine Totsche, stellen wir Ihnen hier kurz vor. Beide Ärztinnen haben ihre berufliche Laufbahn den Themen Prävention und Gesundheitsförderung gewidmet und in unterschiedlichsten Gremien Aufklärungsarbeit im Sinne einer gut informierten Bevölkerung geleistet.
(Foto: v.l. Frau Dr. med. Angela Wirtz und Frau Dr. med. Sabine Totsche)

Dr. med. Angela Wirtz

Studium Humanmedizin und Rechtwissenschaften (Philipps-Universität Marburg), Promotion (1991), Fachärztin für Kinderheilkunde (1994). Schwerpunkt Neonatolgie und pädiatrische Intensivmedizin auf der interdisziplinären Intensivstation der Kinderklinik der Justus-Liebig-Universität Gießen. 1992 Forschungsaufenthalt an den National institutes of health, Beatmung und ECMO (NIH USA) sowie am Children´s National Medical Center (USA 1992), University of Michigan Medical Center (1992).

Seit 1996 Referatsleiterin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Abteilung Gesundheit, seit 2005 stellvertretende Abteilungsleitung.

Auslandseinsätze als Kurzzeitexpertin bei EU-Projekten, darunter Projekte, die sich mit hochinfektiösen Erkrankungen beschäftigten (2005 Polen, 2004 Lithauen). Gesundheitssystemanalyse (2001 Russland). Zahlreiche Projekte im Bereich Infektionsschutz (Konzept Kompetenzzentrum für hochinfektiöse lebensbedrohliche Erkrankungen sowie Management von Seuchenlagen, Projekte im Bereich Kindergesundheit (Konzepterstellung zur Einführung der verpflichtenden Vorsorgeuntersuchungen in Hessen, Gründung Hessisches Kindervorsorgezentrum, Stoffwechsel- und Hörscreening sowie Kindersprachscreening KISS, Kindergesundheitsschutzgesetz 2007.  

Dr. med. Sabine Totsche

Studium der Humanmedizin (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), Approbation als Ärztin (1984), Promotion (1987). Dozentin an verschiedenen DRK-Ausbildungsstätten für Rettungssanitäter und Rettungsassistenten, Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Lehrtätigkeit Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule, regelmäßige Praxisvertretungen im hausärztlichen Bereich (1986-2002). Kinder- und Jugendärztlicher Dienst im Gesundheitsamt Wiesbaden (2002, ab 2009 als stellvertretende Abteilungsleiterin). Vielfältige Aufgaben im Rahmen der Schulgesundheitspflege.

Seit 2016 Referentin im Referat Öffentlicher Gesundheitsdienst, Infektions- und Gesundheitsschutzdes Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

In den verschiedenen Aufgabenbereichen Kontakt mit Infektionsschutz. Durchführung der reisemedizinische Impfsprechstunde des Gesundheitsamtes Wiesbaden (2002-2016), sozialkompensatorische Impfungen beim Kinder-und Jugendärztlichen Dienst. Durchführung und Organisation von Schuleingangsuntersuchungen.

Gutachtertätigkeit, insbesondere im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst. Fachliche und organisatorische Unterstützung von Sozialprojekten. Regelmäßige Fortbildungen, schwerpunktmäßig in den Themenkomplexen Pädiatrie, Impfungen und Reisemedizin.

Hessische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen

2019 wurde die Hessische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen ins Leben gerufen und eine Integrierte Landesimpfstrategie (ILIS) beschlossen. Ziel ist die nachhaltige Erhöhung der Impfquoten in Hessen auf Basis von Freiwilligkeit und gut informierten Entscheidungen.

Das strategische Konzept setzt auf eine wiederkehrende, in allen Lebensaltern selbstverständliche kompetente Beratung sowie auf die Etablierung des Themas Impfen in den Medien. Konkret sollen der Gemeinschaftsschutz für impfpräventable Erkrankungen und die Elimination von Masern und Röteln erreicht sowie die HPV-Impfquote und die Akzeptanz der Jugendvorsorgeuntersuchung J1 erhöht werden.

Der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen gehören auch Vertreterinnen und Vertreter des Hessischen Kultusministeriums, des Landeselternbeirates, des Landesseniorenbeirates, der Landesärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, der gesetzlichen Krankenkassen, der Kommunalen Spitzenverbänden und weitere Akteure des Gesundheitswesens an.

Nationale Lenkungsgruppe Impfen (NaLI) 

Die Nationale Lenkungsgruppe Impfen (NaLI), ein zentrales, hochrangiges Bund-Länder-Gremium auf nationaler Ebene, gibt es seit Mai 2016. In der NaLI tauschen sich bundesweit am Impfen beteiligte Entscheidungsträger und Institutionen  aus. Sie stimmen sich zu nachhaltigen Impfstrategien, zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Nationalen Impfplans sowie zu prioritären Impfzielen ab. Die Gruppe arbeitet unabhängig von der impfstoffherstellenden Industrie.

Die NaLi fördert und koordiniert den Austausch aller Akteure im Impfbereich – und damit auch zwischen der Fachöffentlichkeit und der Bevölkerung – und trägt so wesentlich dazu bei, dass dieses vielschichtige Thema transparent und gut verständlich in den Medien abgebildet ist.

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